SOLOSYSTEM UPDATES

Wörterbuch für Self-Knowledge Management


Der Begriff Self-Knowledge Management (SKM) wurde im Jahr 2001 von Joshua und Veronika Bond geprägt. Der Name bezeichnet die Disziplin, die auf natürliche Weise dem Solosystem entspringt.

Das Wort Disziplin ist hier in zweifachem Sinn gebraucht: A als Forschungsbereich, und B als praktisches Trainingsprogramm für das eigene Bewusstsein.

Die praktische Disziplin des Self-Knowledge Management besteht darin, dass man aus subjektiven Erlebnissen im Alltag Kenntnisse über sich selbst sammelt, und dann diese Informationen so ‘managed’, dass etwas Nützliches dabei herauskommt.

Self-Knowledge Management hat gewisse Ähnlichkeiten mit den Aktivitäten der Philosophen im Altertum, die über wichtige menschliche Fragen nachdachten, diskutierten und schrieben, wie etwa:

Gibt es einen Stoff, aus dem alles im Leben gemacht ist?

Wer bin ich, und woran kann ich erkennen, dass meine Annahmen stimmen?

Hat das Leben überhaupt einen Sinn?

Warum sind wir Menschen so oft unglücklich, obwohl wir doch eigentlich ewig nach dem Glück streben? usw.

Self-Knowledge Management ist eine praktische, benutzer-freundliche und kreative Disziplin für die Gegenwart.

SKM ist eine sanfte und auf den Alltag bezogene Disziplin. Sie ist kein bloßer Mentalsport, sondern sie bezieht alle Bewusstseinsorgane* mit ein, was viele Vorteile hat.

(*Du weißt nicht was ein Bewusstseinsorgan ist? Dies ist einer der vielen Begriffe, die im Wörterbuch für Self-Knowledge Management definiert sind.)

Self-Knowledge Management bietet viele Gelegenheiten, Antworten auf die tieferen Fragen des Lebens sozusagen auf eigene Faust im eigenen subjektiven Erlebensraum zu entdecken. Darüberhinaus lassen sich die Antworten auch gleich so in den Alltag integrieren, dass sie nicht nur auf abstrakter Ebene das Bewusstsein erweitern, sondern tatsächlich die eigene Welt Schritt für Schritt ein Stückchen verwandeln — natürlich zum Guten hin.

Das Wörterbuch für Self-Knowledge Management ist ein fortlaufendes Projekt. Die Wortliste umfasst gegenwärtig das Glossar von Band I des Solosystems, Der Atlas, sowie einige Begriffe, die in den Artikeln auf den folgenden Webseiten verwendet wurden: innerjourneyproject.com/blog und selfknowledgemanagement.org/de/artikel.

Interessierte Leser dürfen sich gern an diesem Projekt beteiligen. Falls du beim Lesen eines Artikels — oder eines der Solosystem Bücher — über ein Wort stolperst, das dir nicht klar ist, dann kannst du uns eine Nachricht schicken, und wir werden das Wort so bald wie möglich im Wörterbuch erklären.

 

Affinität: /Affinity/ Affinität ist eine Verbindung, die durch Verständnis, Verwandtschaft, Ähnlichkeit von Wesenszügen oder Charaktereigenschaften, Nachbarschaft oder Austausch zwischen zwei von einander unabhängigen Einheiten entsteht. Siehe Gesetz der Affinität.

Agent: /Agent/ Selbst und Ego sind die beiden Agenten des menschlichen Bewusstseins (vom Lateinischen ago, Bedeutung: bewegen, treiben, handeln, aktivieren.)

Aha Moment: /Aha Moment/ Der Augenblick, in dem eine Einsicht stattfindet oder einem etwas einleuchtet, was vorher unklar war. Siehe auch Heureka Moment.

Akzeptanz: /Acceptance/ Wachstumsförderer für die 3. Entwicklungsphase des menschlichen Bewusstseins. Annahme, Einvernehmen, Zustimmung, ein Bewusstseinszustand, der es dem Menschen ermöglicht, neue Informationen zu integrieren und sie als natürlichen Teil des eigenen Organismus aufzunehmen. Das freiwillige Kultivieren von Akzeptanz ist für die Entdeckung und Realisierung von menschlichem Potential unerlässlich. (Vom Lateinischen capio, Bedeutung: fassen, nehmen, wählen, aneignen, gewinnen, erhalten, fangen, einschließen. Die Vorsilbe ac– bezeichnet eine aktive, absichtliche Haltung bei der Tätigkeit des Nehmens)

Almaklan: /Alma-Clan/Population des Bewusstseinsorgans der Seele. Der Almaklan besteht aus den Nachkommen der Seele, die sich dauerhaft in der Sphäre der Spirituellen Realität niedergelassen und dort ihr eigenes Leben entwickelt haben. Der Almaklan besteht aus Wesensarten bzw. Arten-zu-Sein. Der Almaklan hat zwei Stämme, die Nawabes und die Fawabes. (Vom Lateinischen alo, Bedeutung: nähren, ernähren, aufziehen, erziehen, fördern, hegen, pflegen, unterstützen, betreuen.)

Außenwelt: /Outer World/ Die Außenwelt ist die äußere Umwelt, die wir mit den Körpersinnen wahrnehmen. Es ist die Arena, in der alle Ereignisse stattfinden. Ggs. Innenwelt.

Authentizität: /Authenticity/ Echtheit, Glaubwürdigkeit, Aufrichtigkeit; Reinheit, Originalität; die Eigenschaft der Übereinstimmung mit der eigenen Identität, Individualität, Integrität und Wahrheit. Treue zur eigenen inneren Natur. (Vom Griechischen authentikos, Bedeutung: original, echt, vornehmlich; von autos, Bedeutung: selbst und –hentes, Bedeutung: Arbeiter, Täter, Wesen. In der ursprünglichen Bedeutung bezieht sich authentisch auf die Autorität des ursprünglichen Schöpfers, in der wörtlichen Bedeutung es selbst getan haben. Seit den 60er Jahren wird Authentizität häufig im Sinne von Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung gebraucht.)

Autonome Eigenschaft: /Autonomous Properties/ wesentliches Merkmal der Bewusstseinsorgane, unabhängig von der eigenen Erkenntnis und unabhängig vom Selbst und Ego. Spontane Mechanismen, die zum Funktionieren der Bewusstseinszelle als lebendem Organismus beitragen. Die 8 Kategorien der Autonomen Eigenschaften sind Sprachen, Prinzipien, Power, Population, Sphären der Realität, Stimmungen, Funktionen und Gesetze.

Autonomie: /Autonomy/ Unabhängigkeit, Selbständigkeit.

Bevölkerung: /Population/ Siehe Population.

Bewusstsein: /Consciousness/ Wissensträger. Ein lebender Organismus, der eine bestimmte Quantität und Qualität von Wissen in sich trägt. Die Substanz, aus der das ganze Universum und alle lebenden Organismen bestehen. (Vom Mittelhochdeutschen weiz, Bedeutung: erblicken, sehen; finden; gesehen haben, erfahren haben, Kenntnis genommen haben. Die Vorsilbe be- beschreibt die vollendete Einwirkung, eine Berührung, Bearbeitung bzw. eine damit verbundene Veränderung). Siehe auch Wissen.

Bewusstseinsorgan: /Faculty/ Ein lebenswichtiges Organsystem des lebenden Organismus des menschlichen Bewusstsein. Die 8 Bewusstseinsorgane im menschlichen Organismus sind Wille, Seele, Inspiration, Intuition, Imagination, Instint, Intellekt und Leib. (Vom Griechischen organum, Bedeutung: Werkzeug.)

Bewusstseinssphäre: /Sphere of Reality/ Siehe Realitätssphäre. (Vom Griechischen sphaira, Bedeutung: Himmelskörper; von Himmelskörpern beschriebene Bahn.)

Bewusstseinszelle: /Cell of Consciousness/ Eine Einheit des Bewusstseins zugehörig zu einem lebenden Einzelorganismus. Jeder Einzelmensch kann als Bewusstseinszelle betrachtet werden. (Vom Lateinischen cella, Bedeutung: Kasten, Behälter, Vorratsraum.)

Biosphie: /Biosophy/ die Fähigkeit, subjektive Erlebnisse im Alltagsleben in Weisheit zu verwandeln. (Vom Griechischen bios, Bedeutung: Leben und sofia, Bedeutung: Weisheit.)

Blaues Gefühl: /Blue Feeling/ Blaue Gefühle sind die dunklen, mulmigen und unangenehmen Mitglieder des Pandoraklans. Blaue Gefühle sind normalerweise nicht willkommen. Die unbequemen Ausdrucksformen des Instinkts, wie Furcht, Wut, Traurigkeit, Verzweiflung, Elend, Neid, Hass, Gereiztheit usw.

Byte: Siehe Wissensbyte.

Charakter: /Character/Natürliche einheimische Bewohner der Innenwelt des Bewusstseins (vom Griechischen charaktér, Bedeutung: Prägestempel, Eigenart.) Allgemein übliche Bedeutung: Persönlichkeit, die einem bestimmten Profil von Eigenschaften bzw einem gewissen ‘Typ’ entspricht. Die Definition von Charakter als ‘Fähigkeit Impulse zu kontrollieren’ hat sich als seit den 1990er Jahren in der Psychologie entwickelt.

Charisma: /Charisma/ Ausstrahlung, Ausstrahlungsfeld des menschlichen Bewusstseins abhängig von der Entwicklung der eigenen Gaben. (Vom Griechischen chárisma, Bedeutung: Gnadengabe, aus Wohlwollen gespendete Gabe.)

Chor: /Choir/ Gruppe mehrerer Stimmen, die harmonisch miteinander singen. (Vom Lateinischen chorus, Bedeutung: Kreis, Reigen, Menge ursprünglich ohne Bezug auf Gesang.)

Denken: /Thinking/ Sprache des Intellekts. Der Wortschatz der Sprache des Denkens besteht aus rationalen Ausdrücken wie Informationen sammeln, auswerten, unterscheiden, bewerten, einschätzen, definieren und interpretieren. (Das Wort denken hat denselben Ursprung wie danken. In ihrer ursprünglichen Bedeutung beziehen sich beide Verben auf eine bewusste Tätigkeit des Geistes im Unterschied zur unbeabsichtigten Wahrnehmung.)

Dunkelglaube: /Dark Belief/ Glaube der auf der Dunkelseite des Bewusstseins lebt. Mitglied des Maiaklans. Negative Überzeugungen über die eigene Person bzw. die eigene Beziehung zur Umwelt. Die eigenen Dunkelglauben sind einem oft selbst unbekannt. Wenn sie im Bereich der Erkenntnis auftauchen, werden diese Überzeugungen oft heftig zurückgewiesen. Dunkelglauben wirken negativ und widersinnig. Ein ursprünglicher Dunkelglaube kann viele Wildglauben erzeugen.

Dunkelseite: /Dark Side/ Die ‘Seite’ des menschlichen Bewusstseins bzw. Aspekte des menschlichen Erlebens, die als dunkel, düster, verwirrend und negative wahrgenommen werden.

Ego: /Ego/ Der Agent der Egoidentifizierung. Das Ego entsteht durch die Identifikation des Bewusstseinszelle mit ihrer Umwelt. Das Ego hat die Aufgabe, die Identität und Individualität der menschlichen Bewusstseinszelle zu entwickeln. Die Rolle des Egos besteht darin, auf die Themen zu antworten, die das Selbst zur Aufmerksamkeit bringt.

Eigentum: /Possession/ Mitglied des Gaiaklans. Erzeugt vom Bewusstseinsorgan des Leibes. Siehe auch Emotionales Eigentum und Gesetz des Eigentums.

Einsicht: /Insight/ Mitglied des Genioklans. Erzeugt vom Bewusstseinsorgan der Inspiration.

Emergenz: /Emergence/ Emergenz ist das allmähliche Auftauchen bzw. Aufsteigen aus der Tiefe. Siehe Gesetz der Emergenz.

Emotion: /emotion/ Mitglied des Pandoraklans. Mit Information geladenes Gefühl. Innere Bewegung erzeugt vom Instinkt. (Vom Lateinischen moveo, Bedeutung: bewegen, aufrühren, verändern; reizen, aufregen, anregen, stimulieren, beeinflussen; produzieren, verursachen, anstiften, motivieren; jagen, erschrecken, aufscheuchen, Furcht einflößen. Die Vorsilbe e- bezeichnet eine Bewegung nach außen.)

Emotionales Eigentum: /Emotional Property/ Die Gesamtheit der emotionalen Bewegungen die in der Sphäre der Emotionalen Realität einer Bewusstseinszelle erzeugt werden. Jede Serie von emotionalen Bewegungen, die zu einem beliebigen Zeitpunkt im Leben einer Person stattfinden. Siehe auch Emotion.

Emotionale Realität: /Emotional Reality/ Realitätssphäre des Instinkts. Die Sphäre der emotionalen Realität wird vom Bewusstseinsorgan des Instinkts erzeugt und versorgt. In dieser Bewusstseinssphäre leben alle Bewohner des Pandoraklans. Hier ist Fühlen die offizielle Sprache, Vibration das herrschende Prinzip, und die treibende Kraft ist die Power der Harmonie. Die Sphäre der Emotionalen Realität ist der ‘Ozean’ des inneren Universums. Von dieser Bewusstseinssphäre geht viel Bewegung aus. Siehe auch Emotion.

Empfindsame Stimmung: /Sensitive Mood/ Stimmung des Instinkts. Die empfindsame Stimmung zeichnet sich aus durch erhöhtes Wahrnehmungsvermögen von allem, was in der Außenwelt und Innenwelt vor sich geht. Es ist ein Klima der gesteigerten Empfindsamkeit, was das Erkenntnisvermögen der Bewusstseinszelle erhöht. Empfindsamkeit beinhaltet eine Feinfühligkeit der Sinne, durch die Aufmerksamkeit, Aufnahmefähigkeit, Reaktionsfähigkeit und Konzentrationsvermögen gesteigert werden können.

Ereignis: /event/ Begebenheit, Geschehen, Vorfall, etwas das passiert, ein eindrucksvoller oder ungewohnter Vorgang, Umstand bzw. Ablauf von Handlungen. Ereignis ist eine Begebenheit in der Außenwelt, die mit einem Erlebnis in der Innenwelt zusammentrifft. (Vom Althochdeutschen eigan, Bedeutung besitzend, zugehörig. Nahe verwandt mit (ir-)ougen Bedeutung: vor Augen stellen. Die Vorsilbe er- bezeichnet die aktive Anteilnahme.)

Erfahren: /experience/ Erleben; von einem Ereignis Kenntnis bekommen. D.h. erfahren ist womöglich die bloße Nachricht von einem Ereignis; man muss nicht unbedingt dabei gewesen sein. Erfahren kann also weniger sein als erleben. Die Erfahrung jedoch ist viel mehr als das bloße Erleben. (Vom Mittelhochdeutschen ervarn Bedeutung: reisend erkunden. Die Vorsilbe er- bezeichnet die aktive Beteiligung an einem Ereignis.) Siehe auch Erfahrung.

Erfahrenheit: /expertise/ Vielfalt an Erfahrungen. Auf umfassender Erfahrung beruhende Kenntnis. Siehe auch Erfahrung, Erfahren.

Erfahrung: /experience/ Durch eigenes Erleben erworbenes Wissen. Erlebnis, aus dem man etwas gelernt hat. (Vom Mittelhochdeutschen ervarn Bedeutung: reisend erkunden. Die Vorsilbe er- bezeichnet die aktive Beteiligung an einem Ereignis.)

Erkenntnis: /awareness/ Wachstumsförderer für die 1. Entwicklungsphase des menschlichen Bewusstseins. Öffnung der Wahrnehmungsfähigkeit. Erkenntnis ist eine Art des inneren Sehens; etwas in der Innenwelt wird sichtbar und erfassbar, indem es sich aus dem allgemeinen Hintergrund herauslöst und in den Vordergrund tritt. Die Fähigkeit auf etwas aufmerksam zu werden, was bereits vorhanden war. Eröffnen und Erweiterung der Wahrnehmung. Eine in das Bewusstsein tretende Wahrnehmung. Eine neu in Erscheinung tretende Kenntnis. Erkenntnis bezieht sich auf eine Zunahme der Kenntnis und Vertiefung der Einsicht und dient der Erweiterung des Bewusstseins. Die Kultivierung von Erkenntnis ist für die Erweiterung des menschlichen Bewusstseins unerlässlich. (Ursprünglich Zusammenhang mit zeugen und gebären: ‘Adam erkannte sein Weib, und sie ward schwanger und gebar einen Sohn’, Wahrnehmung mit allen Sinnen.)

Erleben: /experience/ Im Solo System unterscheiden wir zwischen subjektivem Erleben und objektivem Erleben. Subjektives Erleben ist die persönliche innere Wahrnehmung von einer Situation bzw. einem Ereignis. Objektives Erleben ist das persönliche äußere Zusammentreffen mit einer Situation bzw. einem Ereignis. Erleben ist die gefühlsmäßige und gedankenmäßige Anwesenheit bei einer Situation bzw. einem Ereignis. (Wörtliche Bedeutung: lebend dabei sein. Die Vorsilbe er- bezeichnet die aktive Beteiligung an einem Ereignis.) Siehe auch Erfahrung und Erlebnis.

Erlebnis: /experience/ Ein erlebtes Ereignis. Die subjektive Wahrnehmung eines Ereignisses. Erlebnis ist Erleben, das einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt. Erlebnis kann mit oder ohne Erkenntnis stattfinden. Siehe auch Erleben und Erfahrung.

Evidenz: /Evidence/ Power des Leibes. Die Power der Evidenz, (Beweiskraft) bezieht sich auf das natürliche Gewicht sichtbarer, fühlbarer, objektiver Ereignisse. (Vom Lateinischen video, Bedeutung: sehen, offene Augen haben, wach sein; bemerken, wahrnehmen, schauen, Zeuge sein, mitansehen, anschauen, erleben; besuchen, beobachten, wachsam zuschauen, fürsorglich beobachten; gesehen werden, sich zeigen, sichtbar werden, erscheinen; den Anschein haben, sich vorstellen, glauben, dafürhalten. Die Vorsilbe e- bedeutet aus, nach außen, von.)

Fantasie: /Fantasy/ Power der Imagination. Einbildungskraft, die Macht der inneren bildlichen Vorstellung. Die Fantasie hat die Kraft parallele Wirklichkeiten zu erzeugen und kann diese sehr real wirken lassen. Die Power der Fantasie beruht auf der Macht der Imagination, die eigene Erlebniswelt von innen heraus zu verändern. (Vom Griechischen phantomei, Bedeutung: Erscheinung.)

Fawabes: Abkürzung vom Englischen Fake ways-of-being. Einer der Hauptstämme des Almaklans. Falsche Arten-zu-sein, Wesenszüge, die man sich angewöhnt hat, die jedoch nicht wirklich der eigenen Natur entsprechen.

Fiktionale Realität: /Fictional Reality/ Realitätssphäre der Imagination. Die Sphäre der Fiktionalen Realität wird von der Imagination geformt, und sie kann oft wirklicher erscheinen als die wahre Realität. In dieser Bewusstseinssphäre ist Träumen die offizielle Sprache, Metamorphose das herrschende Prinzip und die Power der Fantasie die treibende Kraft. Hier leben und gedeihen alle Mitglieder des Pingoklans. Die Fiktionale Realität wird von der Imagination benutzt, um parallele Welten vorzuspielen und zu simulieren. (Vom Lateinischen fingo, Bedeutung: formen, bauen, einbilden; aus Ton formen.)

Fortschreiten: /Progression/ Siehe Gesetz des Fortschreitens

Frage: /Question/ Mitglied des Genioklans. Erzeugt vom Bewusstseinsorgan der Inspiration.

Freie Wahl: /Free Choice/ Die freiwillige Ausdrucksform der Power der Volition.

Fühlen: /Feeling/ Sprache des Instinkts. Der Wortschatz dieser Sprache des Solosystems enthält das gesamte Spektrum des emotionalen Ausdrucksvermögens wie Angst, Apathie, Furcht, Gereiztheit, Langeweile, Wut, Traurigkeit, Frustration, Aufregung, Freude, Groll, Scham, Stolz, Hilflosigkeit, Neid, Eifersucht, Gier, Lust, usw. Im normalen Sprachgebrauch wird fühlen auf körperliche, mentale und seelische Regungen angewendet. In SKM verwenden wir das Wort streng genommen nur auf die Regungen des Instinkts. Fühlen ist die Fähigkeit der Wahrnehmung und des Ausdrucks der emotionalen Regungen. Fühlen bezieht sich auf Empfindsamkeit und die Fähigkeit die inneren Bewegungen des Instinkts zu spüren und zu empfangen. (Das Wort fühlen ist mit dem Lateinischen palma verwandt. Bedeutung: Handfläche, flache Hand.).

Funktion: /Function/ Kategorie der Autonomen Eigenschaften die vom Intellekt geliefert wird. Die Funktion repräsentiert den wesentlichen Beitrag, den die Bewusstseinsorgane zum gesamten Organismus beisteuern. Jede Funktion beruht auf spezifischen Gaben, natürlichem Talent und Fähigkeiten des Bewusstseinsorgans. (Vom Lateinischen fungor, Bedeutung: tun, verrichten; aushalten, leiden, sterben; überwinden, handhaben; vervollständigen, ausführen; durchführen, erfüllen, verarbeiten; erreichen.) Die Funktionen des Solosystems sind Initiator, Integrator, Scanner, Tutor, Projektor, Sensor, Prozessor, Monitor.

Gaiaklan: /Gaia-Clan/ Population des Bewusstseinsorgans des Leibes. Der Gaiaklan besteht aus der gesamten Nachkommenschaft des Leibes als Bewusstseinsorgan. Sie haben sich in der Sphäre der Materiellen Realität sesshaft gemacht und ein eigenes Leben entwickelt. Zum Gaiaklan gehören Aktionen, Reaktionen, Interaktionen, Handlungen jeder Art; Körperfunktionen; Besitz, Eigentum; Fähigkeiten, Fertigkeiten, Können, Geschicklichkeit; Stellung, Situation, Lebensumstände; persönliche und soziale Beziehungen; Ereignisse, Vorfälle, Symptome, objektive Ereignisse. (Der Name Gaia ist aus der griechischen Mythologie entlehnt. Gaia ist die Urgöttin und Personifizierung der Erde.)

Ganzheit: /Wholeness/ Prinzip, das die Seele beherrscht. Dieses Prinzip besagt, dass der menschliche Organismus eine Gesamtheit darstellt, ganz gleich wie zersplittert er wirken mag. Es bedeutet, dass jeder Aspekt, Ausdruck und jedes Merkmal jedes Bewusstseinsorgans ein wesentlicher Teil der Totalität des Organismus ist. Sie sind lebenswichtige Bestandteile und unterschiedliche Ausdrucksformen des Gesamtorganismus. (Bedeutung: unverletzt, vollständig, gesund, heil, unversehrt.)

Gedanke: /thought/ Mitglied des Legoklans. Erzeugt vom Bewusstseinsorgan des Intellekts. Siehe auch Denken.

Gefühl: /feeling/ Mitglied des Pandoraklans. Charakter, der vom Instinkt erzeugt wird und in der Sphäre der Emotionalen Realität sesshaft ist. Regung die vom Instinkt erzeugt und an den Gesamtorganismus weitergeleitet wird.  In SKM sind Gefühle reine instinktive Bewegungen. Sie sind wie Wasser und können in alle Schichten der Innenwelt eindringen. Gefühle sind Träger der Emotionen. Siehe auch Fühlen.

Genioklan: /Genio-Clan/ Population des Bewusstseinsorgans der Inspiration. Der Genioklan aus der gesamten Nachkommenschaft, die von der Inspiration erzeugt wird, und die sich in der Sphäre der Potentiellen Realität sesshaft machen. Der Genioklan besteht for allem aus Fragen, Ideen, Einsichten, Eingebungen, und Offenbarungen. (Vom Lateinischen genius. Im Alten Rom war der genius ein Schutzgeist, der Einzelmenschen oder Familien durchs Leben begleitete und Freud und Leid mit ihnen teilte.)

Gesamtheit: /Totality/ Siehe Ganzheit

Gesetz: /Law/ Autonome Eigenschaft beigesteuert vom Bewusstseinsorgan des Leibes. Im Solosystem gelten alle Gesetze in allen Sphären. Doch jedes Gesetz ist einem Bewusstseinsorgan  zugeordnet und wird von diesem geltend gemacht. Die 8 Gesetze des Solosystems können als Gesetzeskodex  für den gesamten menschlichen Mikrokosmos gelesen werden. Die Gesetze des Solosystems sind: das Gesetz der Kausalität, Gesetz der Affinität, Gesetz des Fortschreitens, Gesetz des Magnetismus, Gesetz der Verantwortlichkeit, Gesetz des Eigentums, Gesetz der Korrespondenz, Gesetz der Emergenz.

Gesetz der Affinität: /Law of Affinity/ Gesetz im Solosystem, das vom Bewusstseinsorgan der Seele geltend gemacht wird. Das Gesetz der Affinität besagt, dass alle Organismen im Universum unsichtbare Verbindungen mit anderen Organismen herstellen, bedingt entweder durch Ähnlichkeit im Wesen bzw. bedingt durch natürliche Merkmale oder Art, oder durch körperliche Nähe. Affinität entsteht durch Verständnis, Verwandtschaft, Nachbarschaft oder Austausch zwischen zwei von einander unabhängigen Einheiten. (Vom Lateinischen finis Bedeutung: Grenze, Barriere, Zaun, Begrenzung, Ende, Ziel, Objektiv; Gebiet, Zone, Stück Land. Die Vorsilbe ad- bedeutet zu, in Richtung auf, auf, bei. Das lateinische Wort affinis bedeutet benachbart, angrenzend, neben, in der Nähe; verwickelt, betroffen, teilnehmend, einbezogen; verwandt durch Heirat.)

Gesetz des Eigentums: /Law of Possession/ Gesetz im Solosystem, das vom Bewusstseinsorgan des Instinkts geltend gemacht wird. Das Gesetz des Eigentums bedeutet, dass Menschen das Recht und die Pflicht haben, alles zu nutzen, was ihnen von Natur aus zu eigen ist. Dazu gehört u.a das emotionale Eigentum. Das Gesetz des Eigentums ermöglicht es dem menschlichen Bewusstsein, sich das eigene Erlebnis anzueignen, anstatt davon beherrscht zu werden.

Gesetz der Emergenz: /Law of Emergence: Gesetz im Solosystem, das vom Bewusstseinsorgan des Leibes geltend gemacht wird. Das Gesetz der Emergenz bedeutet, dass alle Phänomene im menschlichen Leben aus der Tiefe des Bewusstseins emporsteigen und in der Gegenwart in Erscheinung treten. Das Gesetz der Emergenz ermöglicht es uns, Schritt für Schritt mit der physischen Erfahrung Kontakt aufzunehmen und die Informationen zu erhalten, die uns auf einer Need-to-know Basis präsentiert werden. (Vom Lateinischen mergo, Bedeutung: tauchen, eintauchen, versinken, einsinken, begraben, ertrinken, untergehen. Mit der Vorsilbe e- wird es zu emergo und bedeutet aufsteigen, auftauchen, klar werden, sichtbar werden, offensichtlich werden.)

Gesetz des Fortschreitens: /Law of Progression/ Gesetz im Solosystem, das vom Bewusstseinsorgan der Inspiration geltend gemacht wird. Dieses Gesetz besagt, dass jedes Lebewesen auf seinem Weg der Entwicklung fortschreiten muss. In der Evolution gibt es keinen Stillstand. Das menschliche Bewusstsein schreitet naturgemäß in seinem gegenwärtigen dualistischen Zustand fort, und es steuert auf die Einheit mit dem absoluten Bewusstsein zu. Das Gesetz des Eigentums bezieht sich auf den Fortschritt, der sich aus dem Zusammenspiel von Gegensätzen ergibt.

Gesetz der Kausalität: /Law of Causality/ Gesetz im Solosystem, das vom Bewusstseinsorgan des Willens geltend gemacht wird. Dieses Gesetz beschreibt Zusammenhänge zwischen Ereignissen. Es besagt, dass jede Handlung oder Begebenheit durch eine Bewusstseinseinheit verursacht wird, und das Wesen der Handlung oder Begebenheit ist durch das Wesen der Bewusstseinseinheit bestimmt. (Vom Lateinischen causa, Bedeutung: Ursache, Beweggrund, Gelegenheit, Grund, Auslöser, Interesse.)

Gesetz der Korrespondenz: /Law of Correspondence/ Gesetz im Solosystem, das vom Bewusstseinsorgan des Intellekts geltend gemacht wird. Das Gesetz der Korrespondenz bedeutet, dass jedes äußere Ereignis mit einem inneren Erlebnis korrespondiert, d.h in einer Beziehung des gegenseitigen Austauschs steht. Innere Erlebnisse und äußere Ereignisse reagieren aufeinander. Das Gesetz der Korrespondenz besagt, dass es Ebenen gibt, die sich dem normalen Begriffsvermögen entziehen und die man nur durch Korrespondenz verstehen kann. (Vom Lateinischen respondeo, Bedeutung: übereinstimmen, ein gegenseitiges Versprechen machen; erwidern, antworten, eine Antwort geben; eine Nachricht geben, mitteilen mit der Vorsilbe co-, Bedeutung: zusammen.)

Gesetz des Magnetismus: /Law of Magnetism/ Gesetz im Solosystem, das vom Bewusstseinsorgan der Intuition geltend gemacht wird. Das Gesetz des Magnetismus bedeutet, dass jedes Lebewesen ein Magnetfeld erzeugt. Das Magnetfeld einer einzelnen Bewusstseinszelle besteht aus vier Hauptaspekten: Glaube, subjektives Erlebnis, Haltung, und  objektives Ereignis. (Von Magnesia eine Gegend an der Ostküste Griechenlands, wo der Legende nach der erste Magnet entdeckt wurde.)

Gesetz der Verantwortlichkeit: /Law of Responsibility/ Gesetz im Solosystem, das vom Bewusstseinsorgan der Imagination geltend gemacht wird. Das Gesetz der Verantwortlichkeit bedeutet, dass Menschen die Fähigkeit haben, immer wieder auf ihr eigenes Erleben zu antworten. Dieses Gesetz besagt, dass Menschen die Fähigkeit haben, für das eigene Erleben Verantwortung zu tragen. Die Fähigkeit der Verantwortlichkeit wächst im Verhältnis zur Zunahme an Privilegien, Rechten und Freiheit. D.h. Freiheit, Privilegien und Rechte wachsen mit zunehmender Verantwortlichkeit bzw. freiwilliger Übernahme an Verantwortung. Verantwortlichkeit beinhaltet die Fähigkeit zu erwidern, antworten, reagieren, entgegnen, eine Lösung finden.

Glaube: /Belief/ Mitglied des Maiaklans. Eindruck, bzw. Wissensform, die von der Intuition erzeugt und bedingungslos akzeptiert und vom Gesamtbewusstsein gebilligt wird.Gewissheit, Überzeugung, als Tatsache angenommenes Wissen. (Die Form des Wortes glauben ist abgeleitet von geloben und daher verwandt mit Gelübde. Ursprüngliche Bedeutung: auf Gott bzw. eine höhere Macht gerichtetes Vertrauen. Fürwahrhalten, gehorsame Treue gegenüber den Lehren und Geboten einer Autorität. Abgeleitet von Lob, Bedeutung: Krone, Preis, Vorzug, Auszeichnung, Hervorhebung der vorzüglichen Eigenschaften; Gegensatz von Tadel.)

Handlung: /Activity/ Mitglied des Gaiaklans. Erzeugt vom Bewusstseinsorgan des Leibes.

Harmonie: /Harmony/ Die Power des Instinkts. Die Power der Harmonie bezieht sich auf die Beziehung zwischen der Bewusstseinszelle und ihrer Umgebung, sowie auf das innere Gleichgewicht in der menschlichen Innenwelt, an dem alle Aspekte teilhaben. Die Kraft der Harmonie besteht darin, unterschiedliche Elemente so zusammenzufügen, dass ein harmonisches Ganzes entsteht. Das Streben nach Harmonie ist eine natürliche Kraftquelle im menschlichen Bewusstsein, die vom Instinkt reguliert wird. (Vom Griechischen harmonía, Bedeutung: Ebenmaß, Vereinigung von Entgegengesetztem zu einem Ganzen. Abgeleitet von harmos, Bedeutung: Gelenk.)

Heldenreise: /Heroic Journey/ Der Entwicklungsprozess des Erwachens, bei dem wir uns unserer Einzigartigkeit bewusst werden und nach dem wahren Sinn unseres Lebens suchen. Die innere Reise durchs Leben. Archetypische Grundstruktur des menschlichen Lebens, von James Joyce und Joseph Campbell auch Monomythos genannt. (Ein Held ist ursprünglich ein tapferer, großmütiger, ungewöhnlich starker Mensch, der Gefahren überwindet, Drachen besiegt und die Menschheit rettet. Bezug zum Griechischen heros, Bedeutung: Halbgott, heldenhafter Mensch.) Siehe auch Quest.

Heureka Moment: /Eureka Moment/ Der Moment, in dem in der Erkenntnis des Menschen ein Licht aufgeht. Der berühmte Ausruf ‘Heureka!’ wird dem Griechischen Mathematiker Archimedes zugeschrieben. Eines Tages fiel ihm auf, dass der Wasserspiegel anstieg, als er ins Bad stieg. Über diese Entdeckung war er so erregt, dass er nackt durch die Straßen von Syrakus lief und dabei “Heureka!” (Altgriechisch, Ich habe es gefunden!) rief. Siehe auch Aha Moment.

Hindernis: /Obstacle/ Jede Form von Einschränkung oder Hürde, die den Menschen daran hindert, sich in die beabsichtigte Richtung zu bewegen. (Althochdeutsch hintaran, hintarôn, Bedeutung: nach hinten bringen, zurücktreiben, vom vorwärtsgehen abhalten.)

Horizont: /Horizon/ Der Horizont der Selbsterkenntnis ist die Grenze zwischen der Dunkelseite und der Lichtseite des menschlichen Bewusstseins. Er wird durch die Grenzen der Selbstwahrnehmung und den Widerstand der Egoidentifikation bestimmt. Es ist ein Interface, eine Schnittstelle, wo sich Selbst und Ego begegnen, um intime Eindrücke miteinander auszutauschen. (Vom Griechischen kuklos, Bedeutung: Gesichtskreis, Grenzlinie.)

Idee: /Idea/ Mitglied des Genioklans. Erzeugt vom Bewusstseinsorgan der Inspiration.

Identität: /Identity/ Power der Seele. Diese Power ist eine natürliche Energiequelle, die aus der einzigartigen Identität der menschlichen Bewusstseinszelle entspringt. Die Kraft der Identität wird genährt durch die untrennbare Verbindung zwischen der einzelnen Bewusstseinszelle und dem universalen Bewusstsein. Der Zugang zur Power der Identität wird durch die Identifizierung mit dem persönlichen Erleben der Ereignisse im eigenen Leben hergestellt. Die Identität ist eine Gesamtheit. Wie alles andere im lebenden Organismus muss sie fortwährend wachsen und sich dabei neu erschaffen. (Vom Lateinischen idem, Bedeutung: dasselbe, das zuvor erwähnte.)

Ignoranz: /Ignorance/ Die erste Phase der Selbstkenntnis. Ignoranz ist ein Zustand des Nichtwissens. (Vom Lateinischen ignoro, Bedeutung: unwissend sein, nicht wissen, keine Ahnung haben, naiv, arglos, ahnungslos, unwissend, unerfahren sein.)

Imagination: /Imagination/ Das 5. Bewusstseinsorgan des menschlichen Bewusstseins im Solosystem. Lenkbares, männliches Bewusstseinsorgan. Bewusstsein des Spielerischen, der Fantasie und Vorstellungskraft; Titel Innerer Künstler. Die Imagination verleiht dem menschlichen Bewusstsein die Fähigkeit der Einbildung, des Träumens und der Nachahmung. Durch die Imagination können wir ‘vor dem geistigen Auge’ Bilder entstehen und ganze Filme ablaufen lassen, die einen hohen Realitätswert haben. (Vom Lateinischen imago Bedeutung: Bild, Porträt, Maske; Schatten, Echo, Illusion, Vision, Halluzination, Einbildung, Erscheinung, Vorstellung; Präsentation, Aspekt, Ansicht; Ähnlichkeit, Metaphor, Entsprechung.)

Impuls: /Impulse/ Eine Anregung mittels Gedanken oder Übungen für die inneren Reise, die Wanderern auf ihrem Weg weiterhelfen. In der Psychologie ist ein Impuls als unwillkürlicher instinkthafter Trieb definiert. In der Physik ist ein Impuls eine Kraft bzw. Handlung, die eine Bewegung bewirkt. In SKM ist das Wort Impuls im physikalischen Sinne gebraucht und auf das menschliche Einzelbewusstsein angewendet. (Vom Lateinischen pello, Bedeutung: antreiben, in Bewegung setzen; die Vorsible im- bedeutet nach innen.)

Inklusive Stimmung: /Inclusive Mood/ Stimmung der Seele. Dies ist eine Atmosphäre, die von Toleranz und Geduld geprägt ist. Die Seele lebt in einer Umgebung von bedingungsloser Akzeptanz, die das gesamte Wesen einschließt. Die Inklusive Stimmung schafft indirekt ein Klima der Exklusivität. (Vom Lateinischen claudo, Bedeutung: schließen, verschließen, abschließen, beenden, zuschließen; umgeben, einkreisen, umfassen; verbarrikadieren, blockieren; beenden. Die Vorsilbe in- bedeutet hier innen, innerlich, im Innern).

Initiator: /Initiator/ Funktion des Willens. Der Initiator setzt neue Prozesse in der Innenwelt in Gang. In seiner Funktion als Initiator kann der Wille die Initiative ergreifen, Ereignisabläufe beginnen und Information initialisieren. (Vom Lateinischen ineo, Bedeutung: eintreten, hineingehen, beginnen, starten; eine Vereinbarung treffen, sich verpflichten. Die lateinische Wurzel initio, bedeutet einführen, weihen, segnen, widmen.)

Initialisieren: /initialise/ Handlung des Initiators. Einleiten, einführen, eröffnen, aktivieren.

Innenwelt: /Inner World/ Die Gesamtheit des subjektiven Erlebens einer Einzelperson bzw. Bewusstseinszelle. Der innere Raum, in dem sich die Mehrzahl aller Aktivitäten aller Bewusstseinsorgane abspielen.

Innerer Experte: /Inner Expert/ Titel des Intellekts im Solosystem.

Inneres Genie: /Inner Genius/ Titel der Inspiration im Solosystem.

Innere Heilerin: /Inner Healer/ Titel des Instinkts im Solosystem.

Innere Herrscherin: /Inner Sovereign/ Titel der Seele im Solosystem.

Innere Hüterin: /Inner Guardian/ Titel der Intuition im Solosystem.

Innerer Künstler: /Inner Artist/ Titel der Imagination im Solosystem.

Innerer Ozean: /Inner Ocean/ Metaphorische Bezeichnung für den Einflussbereich des Instinkts; Synonym für die Sphäre der Emotionalen Realität.

Innerer Schöpfer: /Inner Creator/ Titel des Willens im Solosystem.

Innere Verbündete: /Inner Ally/ Titel des Leibes im Solosystem.

Inneres Universum: /Inner Universe/ Synonym für Innenwelt.

Inspiration: /Inspiration/ Das 3. Bewusstseinsorgan des menschlichen Bewusstseins im Solosystem. Lenkbares, männliches Bewusstseinsorgan. Bewusstsein von Einfallsreichtum, Neugier und Scharfsimm; Titel: Inneres Genie. Die Inspiration ist das Bewusstseinsorgan, das es dem Menschen ermöglicht, mit einer höheren Wissensebene eine Verbindung herzustellen und von dort Eingebungen zu erhalten. Diese Fähigkeit ist dem Menschen von alters her bekannt, und sie wird vor allem von Künstlern, Dichtern, Philosophen und Mystikern genutzt. Die Inspiration in diesem Sinne wird im Lateinischen als afflatus bezeichnet. Afflatus wurde als das Einhauchen durch einen göttlichen Wind verstanden. (Vom Lateinischen inspiro, wörtliche Bedeutung: einatmen, einhauchen.) Siehe auch Intuition.

Instinkt: Das 6. Bewusstseinsorgan des menschlichen Bewusstseins im Solosystem. Autonomes, weibliches Bewusstseinsorgan. Bewusstsein der Vibration, Harmonie und Empfindsamkeit; Titel: Innere Heilerin. Der Instinkt ist das Bewusstseinsorgan, das dem Menschen natürliche Antriebe auf der Gefühlsebene verleiht. Es stellt die Verbindung mit allen natürlichen lebenserhaltenden Funktionen dar, wie etwa Gleichgewicht, Wachstum, Motivation, Schutz, Ernährung, Fortpflanzung, Zuneigung, Abneigung usw. Die Innere Heilerin kommuniziert mit dem Selbst durch Gefühle und Emotionen und gibt dabei zum angemessenen Zeitpunkt Wachstumsanstöße. (Vom Lateinischen instigo, Bedeutung: anstiften, stimulieren, anregen, erregen.) Siehe auch Intuition.

Integrator: /Integrator/ Funktion der Seele. Die Funktion des Integrators im menschlichen Bewusstseinsorganismus besteht vor allem darin, alle bruchstückhaften Aspekte des Menschen zu einer stimmigen Gesamtheit zusammenzufügen. In ihrer Funktion als Integrator hat die Seele die Aufgabe die Integrität der einzelnen Bewusstseinszelle zu beschützen, zu erhalten bzw. wiederherzustellen. (Vom Lateinischen integer Bedeutung unberührt, rein, makellos, unbestechlich, fehlerfrei, frisch, neu, frei. Eine Kombination der Vorsilbe in- vermutlich im Sinne von un- und dem Verb tango, Bedeutung: berühren, schmecken, schlagen, eintreten. Das lateinische Verb intego bedeutet auch bedecken, beschützen.)

Intellekt: /Intellect/ Das 7. Bewusstseinsorgan des menschlichen Bewusstseins im Solosystem. Lenkbares, männliches Bewusstseinsorgan. Bewusstsein von Polarität, Logik, und Begriffsvermögen; Titel: Innerer Experte. Der Intellekt verleiht dem menschlichen Bewusstseinsorganismus sein Denkvermögen, sowie die Fähigkeiten der Einsicht, des Verstehens und der Unterscheidung. Der Intellekt ist historisch bedingt als Synonym für Verstand, Vernunft, Geist und sogar Bewusstsein verwendet worden. Diese Verwendung stellt eine hohe Überforderung für den Intellekt dar, denn der Innere Experte braucht die Beiträge der anderen Organe, um sein Verständnis fortlaufend auf den neuesten Stand bringen zu können. (Vom Lateinischen intellego, Bedeutung: wahrnehmen, unterscheiden, verstehen, begreifen, bemerken, erkennen, einsehen.)

Intime Stimmung: Stimmung der Intuition. Die Intime Stimmung ist eine Atmosphäre, die Privatraum, Diskretion und völliges Vertrauen verlangt. (Vom Lateinischen intimus, Bedeutung: innerlich, tief, vertraut, geheim, eng befreundet sein.)

Intuition: Das 4. Bewusstseinsorgan des menschlichen Bewusstseins im Solosystem. Autonomes, weibliches Bewusstseinsorgan. Bewusstsein von Vertrauen, Rätselhaftigkeit und Orientierung; Titel: Innere Hüterin. Die Intuition verleiht dem menschlichen Bewusstsein die Gabe, Einsichten in Dinge zu bekommen bzw. komplexe Sachverhalte zu erfassen, ohne den langwierigen Verarbeitungsprozess des Intellekts durchlaufen zu müssen. Die Intuition ist als ‘Gegenspielerin’ des Intellekts seit Langem bekannt. Sie wird oft dem sog. ‘Unterbewusstsein’ zugeordnet, manchmal als ‘Bauchgefühl’ bezeichnet und mit dem Solar Plexus in Verbindung gebracht. Die Intuition wird oft mit dem Instinkt verwechselt. (Im Solosystem sind beide autonome und weibliche Bewusstseinsorgane und haben daher eine enge Beziehung zueinander). Eine weitere häufige Verwechslung kommt zwischen Intuition und Inspiration vor. Die Intuition beruht auf Glauben, Vertrauen und unerklärlichem Wissen, während der Instinkt Gefühle und Emotionen erzeugt. Die Intuition erhält Einsichten in Bezug auf wichtige Entscheidungen und kann Menschen und Situationen spontan einschätzen (die Einschätzungen und Entscheidungen sind nicht unbedingt immer korrekt!). Im Unterschied zur Intuition erhält die Inspiration Eingebungen in Bezug auf Neuentdeckungen, kreative Projekte, schlummerndes Potential usw. Die Inspiration entdeckt Neuland, während die Intuition die Aufgabe hat, durch bekannte Gebiete zu navigieren und ihren Eigentümer vor Gefahren zu schützen. (Vom Lateinischen intueor, Bedeutung: anschauen, beobachten, überwachen, bewundern, berücksichtigen.) Siehe auch Instinkt und Inspiration.

Jugend: /youth/ Zeit des Jungseins. Zweites Entwicklungsstadium des lebenden Organismus. (Vom Lateinischen juven, Bedeutung: jung, in voller Kraft und Blüte.)

Jungbrunnen: /Fountain of Youth/ legendäre Quelle, die den jugendlichen Zustand angeblich erhalten bzw. wiederherstellen kann.

Kausalität: /Causality/ Siehe Gesetz der Kausalität.

Klan: /Clan/ Kategorie von Autonomen Eigenschaften von der Intuition beigesteuert. Siehe auch Population. Die Klans des Solosystems sind: Voloklan, Almaklan, Genioklan, Maiaklan, Pingoklan, Pandoraklan, Legoklan, Gaiaklan. (Vom Lateinischen planta, Bedeutung: sprießen, keimen, pflanzen.) Siehe auch Population.

Kooperative Stimmung: /Cooperative Mood/ Stimmung des Willens. Die kooperative Stimmung zeichnet sich durch Wohlwollen, Goodwill und eine allgemeine kooperative Haltung aus. (Vom Lateinischen opus, Bedeutung: Arbeit, Aktivität und die Vorsilbe co- bedeutet zusammen. Kooperation ist als Prozess definiert, bei dem mehrere Einzelelemente gemeinsam auf dasselbe Ziel hinarbeiten.)

Konservative Stimmung: /Conservative Mood/ Stimmung des Intellekts. Die konservative Stimmung ist ein selbstschützendes Klima; es dient dem menschlichen Mikrokosmos zur Bewahrung einer stabilen Umgebung im kontinuierlichen Prozess des Wandels. (Vom Lateinischen conservo, Bedeutung: erhalten, aufrechterhalten, beobachten, sichern, retten.)

Konstruktive Stimmung: /Constructive Mood/ Stimmung des Leibes. Die konstructive Stimmung ist ein Klima, das dem menschlichen Einzelbewusstsein eine Struktur bietet. Es befähigt uns zur wirksamen und konstruktiven Teilnahme an unserem eigenen Evolutionsprozess. (Vom Lateinischen struo, Bedeutung: anhäufen bauen, anordnen, vorbereiten, machen, verursachen, ausklügeln, ein Komplott schmieden. Die Vorsilbe con- bedeutet zusammen.)

Korrepondenz: /Correspondence/ Siehe Gesetz der Korrespondenz.

Kreation: /Creation/ Ein begrifflicher Prozess, der in das Menschenbewusstsein eingebettet ist. Der Prozess, bei dem etwas aus dem Ursprungschaos in die Existenz gebracht wird. (Vom Lateinischen creo, Bedeutung: empfangen, erzeugen, ins Dasein bringen.)

Leib: /Body/ Das 8. Bewusstseinsorgan des menschlichen Bewusstseins im Solosystem. Autonomes, weibliches Bewusstseinsorgan. Bewusstsein der Synergie, Beweiskraft und Aktion bzw. Handlung; Titel: Innere Verbündete. Der Leib ist das Bewusstseinsorgan, das dem Menschen die Möglichkeit gibt, sich mit der Außenwelt auszutauschen. Alle sichtbaren und fassbaren Handlungen, Aktivitäten und Ereignisse werden vom Leib entweder ausgeführt oder er-lebt. Die Aufgabe des Leibes ist es, die Prozesse der Innenwelt sichtbar zu machen. Der Leib ist das einzige materielle Bewusstseinsorgan, und es stellt die Verbindung zur materiellen Welt her. Gleichzeitig trennt der Leib auch die einzelne Bewusstseinszelle von ihrer Umgebung. Diese Polarität von Trennung und Verbindungsfähigkeit tragen wesentlich zum inneren Wachstum bei. (Das Wort Leib hat denselben Ursprung wie das Wort Leben. Leib war gleichbedeutend mit lebende Person.)

Lichtglaube: /Bright Belief/ Glaube der auf der Lichtseite des Bewusstseins lebt. Mitglied des Maiaklans.

Lichtseite: /Bright Side/ Die ‘Seite’ des menschlichen Bewusstseins bzw. Aspekte des menschlichen Erlebens, die als hell, sonnig, klar, leicht und positiv wahrgenommen werden.

Legoklan: /Lego-Clan/ Population des Bewusstseinsorgans des Intellekts. Der Legoklan besteht aus allen Nachkommen des Intellekts, die sich in der Sphäre der Rationalen Realität sesshaft gemacht und dort ein Eigenleben entwickelt haben. Zum Legoklan gehören Gedanken, Überlegungen, Konzepte, Einschätzungen, Bewertungen, Beurteilungen, Schlussfolgerungen, sowie logische Argumente, Theorien, Lehrmeinungen, Reflektionen, Bedenken, Erwägungen, Interpretationen und Definitionen. (Der Name Lego ist aus dem Lateinischen entlehnt, Bedeutung: sammeln, wählen, aussuchen; lesen; durchschreiten, durchlaufen, durchmachen.)

Logik: /Logic/ Power des Intellekts. Die Power der Logik ist eine schützende und ordnende Kraft. Sie beruht auf den Fähigkeiten des Denkens und der Selektion, welche die Erweiterung des menschlichen Bewusstseins regulieren. (vom Griechischen logos, Bedeutung: Wort, Vernunft.)

Loyale Realität: /Loyal Reality/ Realitätssphäre der Intuition. Die Sphäre der Loyalen Realität wird vom Bewusstseinsorgan der Intuition geschaffen und erhalten. In dieser Sphäre herrscht das Prinzip des Wachstums, sie wird angetrieben von der Power des Mysteriösen, in ihr ist der Maiaklan und die Kommunikationsform ist die Sprache des Trauens. Die Sphäre der Loyalen Realität bietet und verlangt Loyalität. (Vom Lateinischen lego, Bedeutung: vermachen, hinterlassen, vererben; verwandt mit lex, Bedeutung: Gesetz, Regel, Verfassung, Vertrag; und mit alligo, Bedeutung: binden, halten, verbinden, fangen, einfangen, verbindlich machen.)

Maiaklan: /Maia-Clan/ Population des Bewusstseinsorgans der Intuition. Alle inneren Geschöpfe, die von der Intuition erzeugt werden und in der Sphäre der Loyalen Realität ein Eigenleben entwickeln gehören zum Maiaklan. Die Population des Maiaklans besteht vor allem aus Glauben, Überzeugungen, Zweifeln, Vermutungen, Ausdrücken des Vertrauens, Verdachts und Argwohns, Meinungen, Haltungen, Ahnungen, Vorahnungen, Eindrücken, Auffassungen, sowie Vorurteilen, Aberglauben und Tabus. (Der Name Maia stammt aus der griechischen und indischen Mythologie. Die griechische Maia wird mit Geheimnissen, prophetischen Gaben, Schutz- und Heilfähigkeiten in Verbindung gebracht. Im Sanskrit bezog sich maya ursprünglich auf spezifisches Wissen, Weisheit, und außergewöhnliche Macht; später wurde der Name mit Täuschung, Hexerei, Zauberkräften und Magie verbunden.)

Magnetismus: /Magnetism/ Siehe Gesetz des Magnetismus.

Materielle Realität: /Material Reality/ Die Realitätssphäre des Leibes. Die Sphäre der Materiellen Realität wird vom Bewusstseinsorgan des Leibes geschaffen und erhalten. In dieser Sphäre ist Tun die offizielle Sprache, Synergie das herrschende Prinzip, die Power der Evidenz die treibende Kraft, und der Gaiaklan ist die einheimische Population. (Vom Lateinischen materia, Bedeutung: Ursubstanz, Mutterstoff, Materie, Gegenstand, Objekt; Holz, Baumaterial; Subjekt; Ursache, Ursprung; abgeleitet von mater, Bedeutung: Mutter; weibliche Schöpferin, Göttin; Quelle.)

Meinung: /Opinion/ Eine Vorstellung über Zusammenhänge, Situationen, Verhältnisse, Ereignisse usw, die sich im menschlichen Bewusstsein gebildet hat. (Altgermanisch maenan, Bedeutung: im Sinn haben, etwas durch Wort, Bild, Gebärde usw. äußern, bezeichnen, andeuten, sagen wollen.)

Metamorphose: /Metamorphosis/ Herrschendes Prinzip der Imagination. Dieses Prinzip besagt, dass das menschliche Bewusstsein die Fähigkeit hat, sich von Grund auf zu verwandeln. (vom Griechischen meta-morphe, Bedeutung: Umwandlung, Verwandlung, Gestaltenwechsel von meta = bei, mit und morphe = Form, Gestalt.)

Monitor: /Monitor/ Funktion des Leibes. Die Funktion des Monitors bietet eine permanente Rückkoppelungsschlaufe für den Informationsaustausch zwischen Außenwelt und Innenwelt. Der Monitor überträgt und zeigt das wahre physische Erleben des Einzelnen als live Reality-Show. (Vom Lateinischen moneo, Bedeutung: erinnern, raten, warnen, mahnen, ermahnen, unterrichten, anweisen, lehren.)

Monkey-Mind: /Monkey Mind/ In der Meditationspraxis wird die geistige Überaktivität manchmal als ‘Monkey-Mind’ bezeichnet. Der Monkey-Mind springt von einem Gedanken zum nächsten, wie ein Affe, der von einem Baum zum andern springt. Der geistige ‘Affe’ ist eine chinesische Metapher, die eine Verbindung zwischen einem Affen und psychologischen Komponenten wie Geist, Gedanken, Gefühlen, Wille, Bewusstsein usw. herstellt. In der japanischen Shinto-Tradition war der Affengott ein göttlicher Botschafter. (Monkey Mind ist ein Begriff aus dem Buddhismus, Bedeutung unstet; ruhelos; launenhaft, unberechenbar; neckisch; unbeständig; verwirrt; unentschlossen; unkontrollierbar, unbeherrscht.)

Mysteriöses: /Mystery/ Power der Intuition. Die Power des Mysteriösen ist mit dem Unbekannten, Geheimnisvollen und Rätselhaften verbunden. Die Power des Mysteriösen bezieht ihre Treibkraft aus der Dunkelseite der Innenwelt. Diese Kraft zieht das menschliche Bewusstsein unwiderstehlich zu Geheimnissen und rätselhaftem Wissen, das in der eigenen Innenwelt enthalten ist. (vom Griechischen myein, Bedeutung: schließen, verschließen. Ein Mystes ist jemand, der ‘hinter verschlossenen Türen’ eingeweiht wurde. Das verwandte Lateinische Wort mysterium bedeutet Geheimnis, Heimlichtuerei, geheimer Kult, Geheimlehre oder heimliche Verehrung.)

Natürlicher Lebensraum: /Natural Habitat/ Das natürliche Umfeld, in dem ein wilder Glaube oder andere ‘negative, unreife’ innere Organismen sich in Verbündete verwandeln. Der natürliche Lebensraum impliziert, dass jeder negative Aspekt bzw. jedes unreife Phänomen positiv wird bzw. ausreift, wenn es in seinem eigenen Element ist. Vom eigenen Zuhause aus kann jedes innere Geschöpf einen konstruktiven Beitrag zur gesunden Funktionsfähigkeit des Gesamtorganismus leisten, und somit wandelt es sich spontan in einen positiven Charakter um, ohne dass dieser in seinem Wesen manipuliert wird.

Nawabes: /Nawabes/ Natürliche Art-des-Seins. Einer der Hauptstämme des Almaklans.

Need-to-know Basis: /Need to know basis/ ‘Need to know’ bedeutet wörtlich muss man wissen. Es bezieht sich auf das Wissen, das gerade im Moment benötigt wird. Need-to-know beschreibt das Phänomen, dass alle Ereignisse im Leben immer genau die Informationen enthalten, welche die Bewusstseinszelle in dem Moment für ihr Wachstum braucht.

Negative Projektion: /Negative Projection/ Produkt der Imagination, gewöhnlich negativ und unerwünscht, Ergebnis der Funktion des Projektors in seiner autonomen Betriebsweise. Negative Projektionen sind spontane geistige Bilder, sie können verschiedene Ausdrucksformen haben: als Sorgen, üble Träume, oder als Übertragung der eigenen Fehler und Schwächen auf andere bzw. äußere Umstände.

Noble Idee: /Noble Idea/ Einheimische des Genioklans. Eine Idee gilt als ‘nobel’, wenn sie eine hohe positive Wirkung in der menschlichen Bewusstseinszelle und einen hohen Wahrheitsgehalt hat. Noble Ideen sind oft Nachkommen von Noblen Fragen, und sie können weitere Noble Fragen und/oder Noble Ideen erzeugen. Noble Ideen sind originelle innovative, lebensfördernde Ideen.

Noble Frage: /Noble Question/ Frage einer höheren Ordnung; Einheimische des Genioklans. Eine Frage gilt als ‘nobel’, wenn sie sehr fruchtbar ist und tiefe Einsichten oder einen kontinuierlichen Ideenfluss erzeugen kann. Eine Noble Frage lässt sich daran erkennen, dass sie Hoffnung weckt, produktive Ideen erzeugt und zukunftsfähig ist.

Nobles Selbst: /Noble Self/ Das Selbst wird ‘nobel’, wenn es ausgereift ist und ein gewisses Maß an Weisheit erlangt hat. Es hat eine gewisses Maß an Wissen von der Innenwelt gesammelt, und auch wenn es noch nicht ‘alles weiß’, so hat es doch ein gutes Verständnis von der inneren Landschaft. Es weiß, wie bei Bedarf an die richtigen Informationen heranzukommen ist. (Vom Lateinischen nobilis, Bedeutung: was man wissen kann, bemerkenswert, offenkundig, bekannt, berühmt.)

Offenbarung: /Revelation/ Mitglied des Genioklans. Produziert von der Inspiration.

Omnipotenz: /Omnipotence/ Allmacht, uneingeschränkte Gewalt, gewöhnlich einer Gottheit zugeschrieben. (Vom Lateinischen omnis, Bedeutung: alles, jedes, total, vollständig, meist; und potens, Bedeutung: fähig, wissend, stark, einflussreich, kräftig, wirksam; herrschend.)

Pandoraklan: /Pandora-Clan/ Population des Bewusstseinsorgans des Instinkts. Die Population des Pandoraklans besteht aus der gesamten emotionalen Nachkommenschaft des Instinkts, die in der Sphäre der Emotionalen Realität sesshaft geworden ist und dort ein Eigenleben entwickelt hat. Zum Pandoraklan gehören: Reizbarkeit, Frustration, Ärger, Freude, Erregung, Traurigkeit, Kummer usw. Das heißt alle Gefühle und Emotionen, die im menschlichen Bewusstsein entstehen können. (Der Name Pandora ist eine Verbindung aus den Worten pan, Bedeutung: alles, und doron, Bedeutung: Gaben. Pandora war die erste Frau, die von den griechischen Göttern geschaffen und mit einem Gefäß voller Gaben zu Epimetheus gesandt wurde.)

Paradox: /Paradox/ Herrschendes Prinzip der Inspiration. Dieses Prinzip besagt, dass das menschliche Bewusstsein die Fähigkeit hat, Phänomene als absurd wahrzunehmen, obwohl sie wahr sind. Das Paradoxprinzip entsteht durch ein gewisses Maß an Verwirrung, basierend auf der begrenzten Wahrnehmung des Selbst. (vom Griechischen paradoxon Bedeutung: entgegen der Erwartung. Das Wort para-doxon bedeutet buchstäblich Meinung neben oder jenseits einer anderen.)

Paradoxprinzip: siehe Paradox.

Pingoklan: /Pingo-Clan/ Population des Bewusstseinsorgans der Imagination. Die Population des Pingoklans besteht aus der gesamten Nachkommenschaft des Instinkts, die in der Sphäre der Fiktionalen Realität sesshaft geworden ist und dort ein Eigenleben entwickelt hat. Der Pingoklan besteht vor allem aus Träumen, Assoziationen, Projektionen, und Selbstbildern. (Vom Lateinischen pingo, Bedeutung: zeichnen, malen, schmücken, mit Farbe füllen, ausschmücken, verstärken, darstellen, abbilden.)

Polarität: /Polarity/ Herrschendes Prinzip des Intellekts. Das Polaritätsprinzip besagt dass alle Manifestationen im Universum zwei entgegengesetzte Pole haben, die einander ergänzen. Die beiden Pole sind Ausdruck derselben Gesamtheit, und sie stehen unter denselben Einflüssen. (vom Griechischen polos, Bedeutung: Achse, Himmel.)

Polaritätsprinzip: siehe Polarität.

Population: /Population/ Kategorie der autonomen Eigenschaften, die von der Intuition beigesteuert wird. Im Solosystem wird der Begriff Population allgemein für eine Gattung von Organismen verwendet, die in einem bestimmten Gebiet der Innenwelt leben. Population steht für häufige Phänomene und Aktivitäten, die von einem Bewusstseinsorgan erzeugt werden, die in der entsprechenden Realitätssphäre sesshaft werden und dort ein Eigenleben entwickeln. Die Populationen werden auch Klans genannt, was auf eine starke Verbundenheit zwischen bestimmten Arten und Ausdrucksformen des menschlichen Bewusstseins hinweist. (Vom Lateinischen populus, Bedeutung: Menschenmenge – abgeleitet vom Griechischen pleio, Bedeutung: viele, mehr, größer, zahlenmäßig stärker.) Siehe auch Klans.

Positive Projektion: /Positive Projection/ Produkt der Imagination, gewöhnlich positiv und wünschenswert, Ergebnis der Anwendung der Funktion des Projektors im lenkbaren Modus. Positive Projektionen sind beabsichtigte, gewollte Visualisierungen.

Potentielle Realität: /Potential Reality/ Realitätssphäre der Inspiration. Die Sphäre der potentiellen Realität wird vom Bewusstseinsorgan der Inspiration erzeugt und erhalten. In dieser Sphäre ist Wundern die offizielle Sprache, Paradox das herrschende Prinzip und die Power der Neugier die treibende Kraft. Hier sind alle Mitglieder des Genioklans zuhause. Diese Sphäre bietet eine sichere Umgebung für die latenten Fähigkeiten, Gaben, Anlagen sowie das nicht-aktive Vermögen und das ruhende Potential des menschlichen Bewusstseins. (Vom Lateinischen potens, Bedeutung: fachkundig, kenntnisreich; mächtig, einflussreich; stark, kräftig, wirkungsvoll; dominierend, gebieterisch. Das Adjektiv potens ist abgeleitet von possum, siehe Power.)

Power: /Power/ Kraftquelle, die ein Bewusstseinsorgan antreibt. Kategorie von autonomen Eigenschaften, die von der Inspiration beigesteuert wird. Power ist eine Energieform, die Stärke, Nahrung und Treibstoff für alle Aktivitäten liefert. (Vom Lateinischen possum, Bedeutung: fähig sein, können, Kompetenzen, Fähigkeiten oder Kenntnisse haben; möglich sein, veranlassen, bewirken, erzeugen; verwandt mit Potenz und Potential.) Die Formen der Power des Solosystems sind: Volition, Identität, Neugier, Mysteriöses, Fantasie, Harmonie, Logik, Evidenz.

Prinzip: /Principle/ Kategorie von autonomen Eigenschaften, die von der Seele beigesteuert wird. Ein Prinzip ist ein wesentliches Merkmal bzw. eine Grundqualität, aus der alles Andere seinen Ursprung hat. Daher beherrscht das Prinzip alle Phänomene, Merkmale und Funktionen, die aus ihm folgen. (Vom Lateinischen principium, Bedeutung Anfang, Beginn, Ursprung, Grund, Ursache, Element, Primärsubstanz. Principium ist eine Kombination von primus Bedeutung, der Erste, Edelste und capio Bedeutung fassen, ergreifen, nehmen, fangen, erhalten.) Die Prinzipien des Solosystems sind: Schöpfung, Ganzheit, Paradox, Wachstum, Metamorphose, Vibration, Polarität, Synergie.

Prozessor: /Processor/ Funktion des Intellekts. Die Funktion des Prozessors besteht darin, Informationen zu verarbeiten und zu verdauen. Dies geschieht durch sammeln, trennen, auswählen und aufspalten. Das Ziel ist, alles was im Universum geschieht zu definieren, interpretieren und zu begreifen. (Vom Lateinischen procedo, Bedeutung: vorangehen, vorwärts bewegen; erscheinen, auftauchen; fortschreiten, Fortschritt machen, Erfolg haben; durchhalten, fortdauern, bestehen.)

Produktive Stimmung: /Productive Mood/ Stimmung der Imagination. Die Produktive Stimmung ist ein fruchtbares Klima. Es ist eine Atmosphäre, die eine kreative, gesunde Produktivität anregt. (Vom Lateinischen produco, Bedeutung: lenken, einführen, vorführen, vorstellen, demonstrieren; erziehen, aufziehen, hervorbringen, produzieren; führen, fördern.)

Produktive Projektion: /Productive Projection/ Funktionsweise und Produkt der Imagination, immer wünschenswert und konstruktiv, Ergebnis der Kombination der lenkbaren und autonomen Modi der Funktionen des Projektors.

Projektion: /Projection/ Positive und gewollte mentale Bilder und Visionen, absichtliche Vorstellungen von einer wünschenswerten Zukunft oder einem beabsichtigten Ergebnis (Positive Projektion). Projektionen im psychologischen Sinne, dh negative unfreiwillige Übertragungen der eigenen Fehler und Schwächen auf andere (Negative Projektion). Durch Verbindung der lenkbaren (positiven) und autonomen (negativen) Modi der Imagination lassen sich Produktive Projektionen erzeugen.

Projektor: /Projector/ Funktion der Imagination. Die Funktion des Projektors macht es möglich, dass die Imagination mentale Bilder auf eine innere Leinwand projizieren kann. Die Projektionen der Imagination können in 3 Hauptformaten auftreten, negativ, positiv und authentisch. (Vom Lateinischen proicio, Bedeutung: herauswerfen, fortwerfen, nach außen stoßen; vorspringen, auftauchen, hervorstehen; tadeln, anschuldigen, einwenden; aufgeben, verschmähen.)

Quest: /Quest/ Teil der Heldenreise; eine lange, hartnäckige und oft schwierige Suche nach etwas. Quest ist eine Suchmission, die auf ein tiefe inneres Bedürfnis hin unternommen wird; es ist für die innere Reifung und den Erwerb persönlicher Erfahrung unabdingbar. (Vom Lateinischen quaero, Bedeutung: suchen, vermissen, brauchen, versuchen zu erreichen oder gewinnen; ausfindig machen, erforschen, nachforschen, nachfragen, untersuchen; begehren, fordern, verlangen, wünschen.)

Rationale Realität: /Rational Reality/ Realitätssphäre des Intellekts. Die Sphäre der Rationalen Realität wird vom Bewusstseinsorgan des Intellekts geschaffen und erhalten. In dieser Sphäre ist Denken die offizielle Sprache, Polarität das herrschende Prinzip und die Power der Logik die treibende Kraft. Hier sind alle Mitglieder des Legoklans zuhause. Die Sphäre der Rationalen Realität wirkt vernünftig, zuverlässig, logisch und objektiv. (Vom Lateinischen ratio, Bedeutung: Berechnung, Summe, Liste; Angelegenheit, Geschäft; Vorteil, Interesse, Nachricht, Aufmerksamkeit; Berücksichtigung, Auswertung, Einschätzung, Rechtfertigung; Anliegen, Belang; strategische Planung, Methode, Prozess, Vorgang; Argument, Motivation, Vernunft, Schlussfolgerung, Begründung; Meinung, Gesichtspunkt; Theorie, Lehrmeinung, Denkrichtung, philosophisches System, Lehre.)

Reaktion: /Reaction/ Mitglied des Gaiaklans. Organismus, der von dem Bewusstseinsorgan des Leibes erzeugt wird. Siehe auch Handlung, Tat.

Realität: /Reality/ Wirklichkeit. Was als wirklich und real erlebt wird. (Vom Lateinischen res, Bedeutung: Sache, Ding, Gegenstand, Besitz, Objekt; Interesse, Ursache, Situation, Umstand, Ereignis, Tatsache, Geschichte, Wirklichkeit, Wahrheit.)

Realitätssphäre: /Sphere of Reality/ Kategorie der Autonomen Eigenschaften, die von der Imagination beigesteuert wird. Ein immaterieller ‘Himmelskörper’ des inneren Universums. (Vom Lateinischen sphaera, Bedeutung: Globus, Sphäre, Ball, Kugel, Hilmmelskörper; Umlaufbahn, Kreislauf.) Die Realitätssphären des Solosystems sind: Universale Realität, Spirituelle Realität, Potentielle Realität, Loyale Realität, Fiktionale Realität, Emotionale Realität, Rationale Realität, Materielle Realität.

Scanner: /Scanner/ Funktion der Inspiration. Das Bewusstseinsorgan der Inspiration bereitet das Bewusstsein mit einer Frage vor und sucht die Umgebung nach passenden Antworten ab. Die Suchfunktion der Inspiration ist wie ein schweifender und zugleich konzentrierter Blick. Sie ist spezifisch und gleichzeitig offen und empfänglich. (Vom Lateinischen scando, Bedeutung: aufsteigen, klettern, erheben; vorspringen, herausstechen.)

Schlechtes Selbstbild: /Poor Self-image/ Negative Selbstwahrnehmung erzeugt von der Imagination. Mitglied des Pingoklans.

Schöpfung: /Creation/ Prinzip, welches das Bewusstseinsorgan des Willens beherrscht. Das Schöpfungsprinzip ist die Grundlage für alle Evolutionsprozesse. Es besagt, dass jede Lebensform sowohl ein Schöpfungsprodukt wie auch eine kreative Kraft ist. Es bezieht sich auf die dem Bewusstsein innewohnende Fähigkeit sich selbst zu reproduzieren und dadurch selbst zu erhalten und zu bewahren. Das Schöpfungsprinzip impliziert, dass jeder Schöpfungsakt in Kooperation mit der kreativen Lebenskraft geschehen muss, die jeden lebendigen Organismus belebt. (Bedeutung: erschaffen, schöpfen, hervorbringen, gebären, bilden.)

Schöpfungsprinzip: siehe Schöpfung.

Seele: /Soul/ Das 2. Bewusstseinsorgan des menschlichen Bewusstseins im Solosystem. Autonomes weibliches Bewusstseinsorgan. Bewusstsein von Ganzheit, Identität und Zuhause; Titel, Innere Herrscherin. (Vom Gothischen saiwala was sich auf das innerste spirituelle Wesen des Menschen bezieht. Oft assoziiert mit höchster Wahrheit, Reinheit, unendlicher Weisheit, Unsterblichkeit, Lebenskraft und dem göttlichen Funken.)

Sein: /Being/ Sprache der Seele. Der Wortschatz dieser Sprache des Solosystems verleiht unseren individuellen Wesensarten und Arten-zu-Sein Ausdruck und Stimme. (Das Verb sein ist eines der ältesten Wörter in vielen Sprachen. Es ist auch oft ein Hilfswort, was bedeutet, dass andere Wörter das Verb sein zur Unterstützung brauchen. Im alten Sanskrit gibt es drei Wörter, die mit dem Konzept des Seins verbunden sind: das erste, asus bedeutet Leben, Atem, Geist; das zweite bhu, bhavati bedeutet werden, ins Leben kommen, wachsen; das dritte vasati bedeutet wohnen, bleiben, erhalten. Das Verb sein stammt wahrscheinlich vom Sanskrit asus und ähnelt dem Lateinischen esse. Die Verbindung mit dem Sanskrit bhu ist in der Verbform bin erkennbar. Im gegenwärtigen deutschen Sprachgebrauch bezieht sich das Verb sein auf die Existenz, Erscheinung oder den Erhalt eines Lebewesens oder Gegenstandes. Es kann Dasein, Zustand, Zugehörigkeit oder Zusammenhänge bezeichnen. Es kann auf Umstände, Eigenschaften, Befinden, Eigentum, Gegenwart an einem bestimmten Ort, Ereignisse oder Beziehungsverhältnisse zu anderen Personen hinweisen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass sein als männliches Possessivpronomen gebraucht wird, Beispiele: sein Haus, sein Kind.)

Selbst: /Self/ Der Agent der Selbstwahrnehmung. Die Rolle des Selbst besteht darin die Wahrnehmung und Akzeptanz der gegenwärtigen Realität innerhalb der menschlichen Bewusstseinszelle zu aktivieren und anzutreiben. Die Selbstwahrnehmung. Die 4 Hauptcharakteristika des Selbst sind: (1) es verändert sich im Verlauf der Zeit, (2) es erscheint wirklich und stellt sich später als Illusion heraus, (3) es bestimmt das Wesen der menschlichen Individualität, (4) es ist die Quelle des menschlichen Erlebens.  (Möglicherweise vom Lateinischen si-liba, Bedeutung: im eigenen selbst beharren.) Siehe auch Ego.

Selbstbild: /Self-image/ Vorstellung von sich selbst in Bezug auf die Außenwelt, produziert von der Imagination und interpretiert durch das Selbst.

Self-Knowledge Management: Disziplin und Forschungsbereich basierend auf dem Solosystem. Die Theorie und Praxis des Erwerbs von Selbstkenntnis (self-knowledge) durch subjektives Erleben und das Management dieses Wissens mit allen menschlichen Bewusstseinsorganen. Die aktive Beteiligung am menschlichen Schöpfungsprozess. Self-Knowledge Management ist definiert als das Ernten von Selbstkenntnis aus subjektivem Erleben und die Handhabung, Verwaltung und Verarbeitung dieser Informationen im Alltag. Es ist ein Konzept und eine Disziplin, bei der das eigene Selbstwissen kontinuierlich aufgefrischt wird, indem alle verfügbaren Informationsquellen des Bewusstseins genutzt werden. Der Begriff wurde 2001 von Joshua und Veronika Bond geprägt. Die Grundlage für SKM bildet das Solosystem. (Das Wort Self-Knowledge Management ist von Knowledge-Management = Wissensmanagement, abgeleitet, einem Begriff aus der Wirtschaft. Wissensmanagement ist die methodische Nutzung der gesamten Wissensbasis eines Unternehmens, was über die gewohnten Informationsquellen weit hinausgeht.)

Selbstwahrnehmung: /Self-Perception/ Selbstwahrnehmung ist die Fähigkeit Informationen über sich selbst innerhalb des eigenen Bewusstseins zu sammeln. siehe Selbst.

Sensor: /Sensor/ Funktion des Instinkts. Die Funktion des Sensors ist das natürliche dem menschlichen Bewusstseinsorganismus angeborene Alarmsystem. Der Instinkt kann Störungen und Unstimmigkeiten in der Innenwelt und Außenwelt wahrnehmen. (Vom Lateinischen sensus, Bedeutung: Empfindung, Eindruck, Wahrnehmung; Sinn; Bewusstsein, Erkenntnis; Gefühl, Veranlagung, Stimmung; Verständnis, Urteil, Meinung, Gedanke, Vernunft; Bedeutung, Aussagekraft, Inhalt.)

Solosystem: /Solo System/ Das Solosystem ist ein Modell des menschlichen Bewusstseins, entwickelt von Veronika Bond über einen Zeitraum von mehreren Jahren zwischen 1997 und 2002. Einer der Hauptbeiträge des Solosystems ist die Entdeckung der Struktur des menschlichen Bewusstseins, die durch 8 Bewusstseinsorgane gegeben ist: Wille, Seele, Inspiration, Intuition, Imagination, Instinkt, Intellekt, und Leib. Das Solosystem sieht das menschliche Bewusstsein als lebenden Organismus im eigenen kontinuierlichen Evolutionsprozess. Der 1. Band des Buches mit demselben Titel wurde 2014 veröffentlicht. (Der Name Solosystem ist eine Anspielung auf das Solarsystem und gibt einen Hinweis auf Parallelen zwischen dem inneren und äußeren Universum.)

Sphäre der Realität: /Sphere of Reality/ siehe Realitätssphäre. Siehe auch Einzelsphären: Emotionale Realität, Fiktionale Realität, Loyale Realität, Materielle Realität, Potentielle Realität, Rationale Realität, Spirituelle Realität, Universale Realität.

Sphäre der Emotionalen Realität: /Sphere of Emotional Reality/ Realitätssphäre des Instinkts; siehe Emotionale Realität.

Sphäre der Fiktionalen Realität: /Sphere of Fictional Reality/ Realitätssphäre der Imagination; siehe Emotionale Realität.

Sphäre der Loyalen Realität: /Sphere of Loyal Reality/ Realitätssphäre der Intuition; siehe Loyale Realität.

Sphäre der Materiellen Realität: /Sphere of Material Reality/ Realitätssphäre des Leibes; siehe Materielle Realität.

Sphäre der Potentiellen Realität: /Sphere of Potential Reality/ Realitätssphäre der Inspiraion; siehe Potentielle Realität.

Sphäre der Rationalen Realität: /Sphere of Rational Reality/ Realitätssphäre des Intellekts; siehe Rationale Realität.

Sphäre der Spirituellen Realität: /Sphere of Spiritual Reality/ Realitätssphäre der Seele; siehe Spirituelle Realität.

Sphäre der Universalen Realität: /Sphere of Universal Reality/ Realitätssphäre des Willens; siehe Universale Realität.

Spirituelle Realität: /Spiritual Reality/ Realitätssphäre der Seele. Die Frequenz der Seele ist in Resonanz mit der immateriellen Dimension des absoluten Bewusstseins. Die Sphäre der spirituellen Realität enthält den Kode der einzigartigen Identität der menschlichen Bewusstseinszelle. In diesem Bereich ist das menschliche Bewusstsein am stärksten mit der Quelle der Lebenskraft verbunden. (Vom Lateinischen spiro, Bedeutung: atmen, blasen, wehen; dichten, Gedichte schreiben; leben, animieren, beleben. Das Lateinische Substantiv spiritus bedeutet Luft, Brise, Atem, Seufzer, Lebensatem; Leben, Seele, Geist, Gespenst; Enthusiasmus, Begeisterung, Hochgefühl; Mut, Sinn, Ethos, Haltung, Einstellung, Gesinnung; poetische Kreativität.)

Sprache: /Language/ Ausdrucksform eines menschlichen Bewusstseinsorgans. Autonome Eigenschaft beigesteuert vom Bewusstseinsorgan des Willens. Die Sprachen des Solosystems sind: Wollen, Sein, Wundern, Trauen, Träumen, Fühlen, Denken und Tun.

Stimmung: /Mood/ Autonome Eigenschaft, beigesteuert vom Bewusstseinsorgan des Instinkts. Die Stimmung ist das Klima, das eine Sphäre der inneren Bewusstseinswelt beherrscht. Die Stimmungen sind die atmosphärischen Einflüsse auf die gesamte Kultur und folglich das Verhalten der Bewusstseinsorgane. Sie schaffen ein Umfeld, in dem bestimmte innere Lebewesen besonders gut gedeihen.(Von stimmen, Bedeutung: reden, singen, tönen, äußern, Laute erzeugen; vernehmen lassen; in eine Haltung versetzen; auf etwas einstimmen; etwas festsetzen, nennen, die Stimme betätigen, anordnen, den Ton angeben; für etwas stimmen, sich für oder gegen etwas einsetzen bzw. entscheiden; übereinstimmen.) Die 8 Stimmungen des Solosystems sind: kooperativ, inklusiv, suchend, intim, produktiv, empfindsam, konservativ, konstruktiv.

Suchende Stimmung: /Inquisitive Mood/ Stimmung der Inspiration. Die Suchende Stimmung fördert Erfindergeist, Innovation und bahnbrechende Entdeckungen. Sie schafft einen Inkubator für junge sprießende Ideen. (Althochdeutsch suobhan, Bedeutung: einer Sache nachspüren, sich bemühen, etwas ausfindig zu machen, Neues zu entdecken; auch jemanden aufsuchen, um etwas ersuchen, erkunden, um etwas Verlorenes wiederzufinden, die Umgebung nach etwas Nützlichem absuchen, tastend auskundschaften.)

Synergie: /Synergy/ Prinzip, welches das Bewusstseinsorgan des Leibes beherrscht. Das Synergie-Prinzip besagt, dass nichts in Isolation existiert. Alles ist vom Zusammenwirken mit anderen Lebewesen, Stoffen und Kräften abhängig. Der Organismus des menschlichen Bewusstseins ist eine Gesamtheit, die Dinge bewirkt, die sich nicht durch die Eigenschaften der Einzelfunktionen vorherbestimmen lassen. (vom Griechischen synergía, Bedeutung: Zusammenwirken, von ergon, Bedeutung: Arbeit, und syn-, Bedeutung: zusammen.) Die Bedeutung des Begriffes Synergie ist in dem Ausspruch von Aristoteles zusammengefasst, „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ Das harmonische Zusammenspiel von Muskelgruppen und Organsystemen im menschlichen Körper sind gute Beispiele für das Prinzip der Synergie.

Synergie-Prinzip: /Principle of Synergy/ siehe Synergie.

Tat: /Deed/ Mitglied des Gaiaklans. Durch Tun Erzeugtes, Produkt des Bewusstseinsorgans des Leibes. Siehe auch Handlung.

Trauen: /Trusting/ Sprache der Intuition. Der Wortschatz dieser Sprache besteht aus mentalen Eindrücken welche die Basis für das persönliche Vertrauen bzw. Misstrauen des Einzelnen bilden. Aus dieser Basis enstehen vor allem Ahnungen, Bauchgefühl, Zweifel, Glauben und Überzeugungen. (From Alt Nordischen traust, Bedeutung: Sicherheit, Vertrauen, Mut, Unterstützung, Schutz; später auch Trost, Ermutigung).

Traum: /Dream/ Mitglied des Pingoklans. Vision, Vorstellung, Einbildung, Albtraum, jedes positive oder negative, absichtlich oder spontan erzeugte Produkt der Imagination.

Träumen: /Dreaming/ Sprache der Imagination. Der Wortschatz des Träumens umfasst das gesamte Spektrum der geistigen Bilder, wie Tag- und Nachtträume, luzides Träumen, Visualisieren, kreativer bildhafter Ausdruck, Projektionen und Selbstbilder. (Die Originalbedeutung von Traum im Germanischen beruhte auf der Tatsache, dass ‘man in alter Zeit fest an die Erfüllung des Traumes glaubte und der Traum für den primitiven Menschen hohen Wirklichkeitsrang besaß’ – Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm – frühe Bedeutungen: Tätigkeit, Produkt, Zustand und Kraft des Geistes, durch welche Vorstellungen und Gedanken zustande kommen, die an Wirklichkeit und Wahrheit nicht gebunden sind. Schlaftraum. Geistiges Phänomen, Bewusstseinserlebnis. Angenehmes oder unangenehmes Trugbild)

Tun: /Doing/ Sprache des Leibes. Der Wortschatz dieser Sprache umfasst absichtliche Handlungen, autonome physiologische Aktivität, erworbene körperliche Fähigkeiten, Besitz und Vermögen, sowie Ereignisse, die in der individuellen Sphäre der Materiellen Realität passieren. (Vom Sanskrit dha, Bedeutung: legen stellen, platzieren, machen, schaffen, verrichten.)

Tutor: /Tutor/ Funktion der Intuition. In ihrer Funktion als Tutor bietet die Intuition Rat und Anleitung in allen Lebenssituationen. Die Intuition hat außerdem die Aufgabe, das Selbst und das Ego zu erziehen; dies geschieht durch Lektionen im Alltag. Im Lehrplan der inneren Tutorin gibt es 5 Kategorien: Anleitung, Übung, Versuchung, Schutz und Prüfung. (Vom Lateinischen tueor, Bedeutung: ansehen, beobachten, anstarren, sehen, schauen, betrachten, bewachen, schützen, verteidigen, nähren, unterhalten. Das lateinische Substantiv tutor bedeutet Halter, Wächter, Schützer.)

Universale Realität: /Universal Reality/ Realitätssphäre des Bewusstseinsorgans des Willens. In der Sphäre der universalen Realität ist Wollen die offizielle Sprache, Schöpfung ist das herrschende Prinzip und die Power der Volition die treibende Kraft. Hier sind alle Mitglieder des Voloklans zuhause. In der Sphäre der universalen Realität ist alles möglich.

Universum: /Universe/ Die ganze Welt, die Gesamtheit von allem, was im Kosmos existiert. Das Innere Universum bezieht sich auf den Einzelmenschen als vollkommene Einheit, einschließlich der unsichtbaren Phänomene, die im menschlichen Bewusstsein stattfinden. Das Universum der Bewusstseinszelle des Einzelmenschen umfasst die Innenwelt und Außenwelt. (Vom Lateinischen universus; Bedeutung: alles, generell, allgemein; von unus, Bedeutung: eins und verto, Bedeutung: drehen, umdrehen, kreisen; verändern, bewegen, umwandeln, sich verwandeln in; umstürzen, stören.) Siehe auch Innenwelt und Außenwelt.

Verantwortung: /Responsibility/ Wachstumsförderer für die 2. Entwicklungsphase des menschlichen Bewusstseins. Buchstäblich die Fähigkeit zu antworten. Verantwortung enthält eine Verpflichtung, die mit einer gewissen Handlungsfähigkeit, Handlungsfreiheit und Reife einhergeht. Die vorsätzliche und bewusste Aktivierung der Verantwortung kultiviert die Verantwortlichkeit des Organismus, wodurch nach dem Verantwortlichkeitsgesetz auch Privilegien, Rechte und Freiheit zunehmen. Siehe auch Gesetz der Verantwortlichkeit.

Verantwortlichkeit: /Responsibility/ Die Fähigkeit Verantwortung zu übernehmen und zu tragen, sich zu verantworten und zunehmend Aufgabenbereiche verantwortlich zu übernehmen. (Von der Wurzel Wort, Bedeutung: Träger einer bestimmten Bedeutung; Ausdruck von Wissen, Kenntnis oder Weisheit; mündliche oder schriftliche Äußerung, etwas Gesprochenes oder Geschriebenes, Rede; die Fähigkeit zum sprachlichen oder schriftlichen Ausdruck; Versprechen, Verpflichtung, bedeutsame Aussage; Zitat, Redewendung.) Siehe auch Gesetz der Verantwortlichkeit.

Verlangen: /Desire/ Mitglied des Voloklans. Erzeugt vom Bewusstseinsorgan des Willens.

Vibration: /Vibration/ Prinzip, das den Instinkt beherrscht. Das Prinzip der Vibration besagt, dass das menschliche Bewusstsein seinen eigenen zyklisch kreisenden Bewegungen unterworfen ist, die für die eigene Evolution notwendig sind. (Vom Lateinischen vibro, Bedeutung: schwingen, oszillieren, zittern, beben, vibrieren; aufwerfen; auch funkeln.)

Volition: /Volition/ Power des Willens. Dies ist eine lenkbare Kraft des menschlichen Bewusstseins, die vom Willen aktiviert wird und in Übereinstimmung mit diesem Bewusstseinsorgan tätig ist. Die Power der Volition und die Ausdrucksformen des Wollens unterstützen und verstärken einander. In SKM bezeichnet die Power der Volition die natürliche Kraft des menschlichen Willens, das Leben in der Bewusstseinszelle zu erhalten und soweit wie möglich zu verbessern. In der Psychologie ist Volition wie folgt definiert: bewusste, willentliche Umsetzung von Zielen und Motiven in Resultate (Ergebnisse) durch zielgerichtetes Handeln. Im Managementbereich bedeutet Volition: der Prozess der Willensbildung (Zielsetzung, Planung) und Willensdurchsetzung (Organisation, Kontrolle), die Willenskraft, die notwendig ist, um gegebenenfalls widerstrebende Motive, Zielkonflikte oder Unlustgefühle zu überwinden.

Voloklan: /Volo-Clan/ Population des Bewusstseinsorgans des Willens. Der Voloklan besteht aus allen inneren Wesen, die vom Willen erzeugt werden, und die in der Sphäre der universalen Realität sesshaft sind und dort ein Eigenleben entwickeln. Zum Voloklan gehören Wünsche, Verlangen, Absichten, Bedürfnisse, Bereitwilligkeit und Ermangelung. (Von der lateinischen Wurzel volo, Bedeutung: wünschen, verlangen, begehren; bestimmen, beschließen; annehmen, fordern, eine Meinung haben; bevorzugen; befehlen.)

Wachstum: /Growth/ Prinzip, das die Intuition regiert. Das Prinzip des Wachstums besagt, dass sich jeder lebende Organismus von einem unreifen Zustand in seine reife Form entwickelt. Das Prinzip des Wachstums bezieht sich auf die Zunahme and Größe und Stärke infolge einer natürlichen organischen Entwicklung. Unreife Aspekte werden dabei oft als ‘unfertig’ oder ‘mangelhaft’ empfunden und gelten daher als negative, während die reife Form als positiv gilt. Das Wachstumsprinzip besagt, dass jedes Lebewesen sich in zyklischem Verlauf durch natürliche Entwicklungsphasen hindurch entwickeln muss. (Althochdeutsch wahsan, Bedeutung: vergrößern, vermehren, an Stärke zunehmen durch natürliche Entwicklung; aus dem Samenkorn zum Baum wachsen; vom Kind zur Frau bzw. Mann werden.)

Wachstumsprinzip: siehe Wachstum.

Wahrheit: /Truth/ Wahrheit bezieht sich auf Authentizität, Echtheit, etwas das den Tatsachen entspricht. Wahrheit ist wie alle anderen Phänomene im menschlichen Bewusstsein einem ständigen Wachstums- bzw. Evolutionsprozess unterworfen. (Ursprüngliche Bedeutung: was als wahr angenommen wird, vom Althochdeutschen war, Bedeutung: geglaubt, vertraut, allgemein angenommen; erwünscht, angenehm; wirklich, recht. Verwandt mit Lateinisch verus Bedeutung: wahr, echt, richtig, recht; gesichert, geschützt; rechtlich anerkannt; nach gegenwärtigen Erkenntnissen zuverlässig, unwandelbar.)

Weisheit: /Wisdom/ Tiefes Wissen, das sich durch Erfahrung gebildet hat. (Vom Germanischen weise, Bedeutung: klug, wissend, ausgebildet, intelligent, kenntnisreich, erfahren, gewandt, geschickt.)

Wesensart: /Way-of-Being/ Mitglied des Almaklans. Erzeugt vom Bewusstseinsorgan der Seele.

Wilder Glaube: /Wild Belief/ Ein autonomer, oft negativer Glaube, dessen sich der Eigentümer nicht gewahr ist. Wilde Glauben lassen sich nur indirekt durch Evidenz in der Außenwelt erkennen.

Wille: /Will/ Das 1. Bewusstseinsorgan des menschlichen Bewusstseins im Solosystem. Lenkbares, männliches Bewusstseinsorgan. Bewusstsein der Bewilligung, Kreation und Willenskraft; Titel, Innerer Schöpfer. (Vom Lateinischen volo, Bedeutung: wünschen, verlangen, begehren; bestimmen, beschließen; annehmen, fordern, eine Meinung haben; bevorzugen; befehlen.)

Willenskraft: /Willpower/ Der autonome Modus der Power der Volition.

Willigkeit: /Willingness/ Autonomes Mitglied des Voloklans. Erzeugt vom Bewusstseinsorgan des Willens.

Wirklichkeit: /Reality/ Siehe Realität.

Wissen: /Knowledge/ Vertrautheit mit Tatsachen, Wahrheit, Phänomenen oder Prinzipien. Besitz von Kenntnissen und Informationen. Bekanntschaft oder Vertrautheit, die durch Erfahrung, Forschung, Wahrnehmung oder Erkenntnis erlangt wurde. (Vom Gotischen wait Bedeutung: erblickt, gesehen haben, sehen; erfahren haben, von etwas Kenntnis genommen haben.)

Wissensbyte: /Byte of Knowledge/ Anhäufung von Informationen, die sich im menschlichen Bewusstsein bilden. Ein Wissensbyte besteht normalerweise aus 8 Wissenshappen, wobei jedes Informationsstück von einem der Bewusstseinsorgane beigesteuert wird.

Wissenshappen: /Bite of Knowledge/ Ein einzelnes Informationsstück, das sich im menschlichen Bewusstsein bildet, wie etwa ein einzelner Gedanke, eine einzelne Idee, ein einzelnes Gefühl usw.

Wollen: /Willing/ Sprache des Willens. Der Wortschatz dieser Sprache des Solosystems besteht aus allen Ausdrucksformen des Willens, einschließlich der freiwillig lenkbaren Ausdrücke wie wollen, wünschen, verlangen und beabsichtigen und der autonomen Ausdrücke Willigkeit und Billigung. Wollen ist die Sprache der Zielrichtung und Selbstbestimmung.

Wundern: /Wondering/ Sprache der Inspiration. Der Wortschatz dieser Sprache des Solosystems umfasst vor allem Fragen, Ideen, Offenbarungen, Eingebungen und Einsichten. Die Sprache des Wunderns bezieht Informationen aus Quellen jenseits  seiner gegenwärtigen Grenzen. Wundern erschließt Neuland, entdeckt neues Wissen, vertieft das Erlebnis und führt zu tieferen Erfahrungen. (Ursprüngliche Bedeutung: etwas für ein Wunder halten, als seltsam oder wunderbar erachten.)

Wunsch: /Wish/ Mitglied des Voloklans. Erzeugt vom Bewusstseinsorgan des Willens.

Zuhause: /Home/ Heimat, eine Umgebung, in der ein lebender Organismus sich wohl fühlt, gefördert wird und gedeihen kann.

Zweifel: /Doubt/ Mitglied des Maiaklans. Eindruck, bzw. Wissensform, die von der Intuition erzeugt wird.

Anregungen für inneres Wachstum - der Freitagsbrief